merz

25.03.2016 Was ist Skoliose?

Die Skoliose, umgangssprachlich auch Wirbelsäulenverkrümmung genannt, ist eine Seitenverbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper.

Die Wirbelsäule ist nicht nur zur Seite geneigt, sondern weist auch eine Rotation der Wirbelkörper bei gleichzeitiger axialer Verdrehung des Schultergürtels zum Becken hin auf. Trotz aller heutigen zur Verfügung stehenden Therapiemaßnahmen ist eine vollständige Aufrichtung nicht möglich.

Hat die Skoliose erst einmal begonnen, sich zu entwickeln, ist sie ohne physiotherapeutische Behandlung nicht zu stoppen. Wobei im Erwachsenenalter mit vielen Nebenwirkungen: wie Störung der Herz-. Lungen- und anderer Vitalfunktionen, Einschränkungen der Beweglichkeit und mit zusätzlichen Schmerzen zu rechnen ist. Dann ist eine ursächliche Therapie kaum noch erfolgreich. Deshalb soll eine Behandlung frühstmöglich beginnen.